Sonntag, 17. Dezember 2017:

Als die Zeit herbeikam, dass David sterben sollte, gebot er seinem Sohn Salomo und sprach: Ich gehe hin den Weg aller Welt. So sei getrost und diene dem HERRN, deinem Gott.
1.Könige 2,1-2.3

Paulus schreibt: Wir lassen nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, dass ihr, des Herrn würdig, ihm ganz zu Gefallen lebt und Frucht bringt in jedem guten Werk.
Kolosser 1,9-10

Zur Geschichte der Kirche

Am 24. August 1693 wurde auf dem Gottesacker vor dem Neuendorfer Tor der Grundstein für eine zweite Plauener Kirche gelegt. Nach fast 30-jähriger Bauzeit konnte sie am 10. Dezember 1722 als Gottesackerkirche St. Bartholomäus geweiht werden. Einen tiefen Einschnitt erlebte die Kirche in der Zeit der napoleonischen Befreiungskriege 1813- 1815. Man benutzte sie als Lazarett für russische Kriegsgefangene. Ein schlichter Gedenkstein vor der Südseite der Kirche errinnert an diese Zeit. 1816 wurde sie wiedergeweiht.
1849 wandelte sich der Charakter der Kirche - von einer Gottesackerkirche zur Predigtkirche. regelmäßig fanden nun Gottesdienste statt. 1883, im Gedenkjahr des 400. Geburtstag Dr. Matin Luthers, weihte man die alte Gottesackerkirche St. Bartholomäus zur Lutherkirche. Der alte Gottesacker, 1866 geschlossen, bekam den Namen Lutherplatz. Zehn Jahre später, nach Dreiteilung des großen Plauener Pfarrsprengels wurde die Lutherkirche Heimat einer eigenen Gemeinde.
Von 1900 - 1901 fanden große bauliche Veränderungen in und an der Kirche statt. Unter anderem schuf man das neue Hauptportal an der Westseite.
Während der Wende 1989 spielte die Lutherkirche eine zetrale Rolle. Brennende Kerzen auf den Stufen vor dem Südportal waren ein Zeichen für Hoffnung und Gewaltlosigkeit. 1993 konnte die Lutherkirche die 300. Wiederkehr ihrer Grundsteinlegung feiern und 1997 gedachte sie der 275. Wiederkehr der Kirchweihe.
In den Jahren 2008 - 2011 wurde die Kirche in den baustatischen Teilen saniert und innen renoviert. Im Herbst 2010 konnte ein neues Bronzenes Dreigeläut aus der Glockengießerei Graßmayr aus Innsbruck geweiht werden. In den Tönen e - g - h rufen die Glocken zu Gebet und Gottesdienst.

Informationen zu:

A L T A R

O R G E L

R E L I K T E

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